Wer seine Waschmaschinenreparatur durch einen Fachmann ausführen lässt, der wird am Ende oft mit einer saftigen Rechnung belohnt. Hier darf daher auch erst der Laie ran, und sein Glück versuchen. Oft ist die defekte Waschmaschine nämlich schnell und einfach selbst zu reparieren. Manchmal mit Ersatzteilsuche. Manchmal ohne. Manchmal reicht es auch, genauer in die Bedienungsanleitungen zu lesen. Wir haben die häufigsten Störungen bei Waschmaschinen auf den Punkt gebracht und wie man diese beheben kann. Damit auch ihre Wäsche strahlend weiß und ohne Störungen aus der Maschine kommt.
Große Waschmaschinen mit offenen Türen in einem Waschsalon.

Flusensieb kontrolliert?

Das Flusensieb! Ohne es, geht es einfach nicht. Deswegen ist es auch umso wichtiger, dass es regelmäßig von Flusen, Schmutz und anderen Partikeln befreit wird. Ist das Flusensieb verstopft, dann folgt auch eine Störung beim Waschgang. Statt in Panik auszubrechen und den Fachmann zu rufen, einfach das Flusensieb reinigen, einsetzen und schon wird weiter gewaschen.

Abgebrochene Teile?

Ersatzteilsuche? Manchmal können am äußeren Gehäuse der Maschine kleinere Teilchen wegbrechen, wie der Türgriff oder Drehknopf. Solche Gerätschaften sind besser und einfacher im Internet oder im nächsten Fachhandel bestellt, als dass der Monteur zur Reparatur gerufen wird. Mit einigen Handgriffen, bringt man das Ersatzteil selbst genauso schnell an.

Wasserablauf! Störungen?

Manchmal will das Wasser einfach nicht ablaufen. Es steht in der Trommel und lässt die Wäsche schwimmen. Schon mal den wasserablaufschlauch kontrolliert? Vielleicht ist dieser geknickt und das Wasser deswegen nicht richtig abfließen? Oft wird die Waschmaschine zu nah an der Wand aufgestellt und der Schlauch wird automatisch dadurch geknickt. Einfach die Maschine etwas von der Wand wegschieben und schon fließt das Wasser wieder ab und die Wäsche kann gewaschen werden.

Es ist LAUT!?!

Es poltert? Schon mal hinter das Waschtrommelgitter geschaut? Da wird sich wohl ein kleiner Gegenstand hin verirrt haben, der das polternde Geräusch beim Schleudern erzeugt. Meist handelt es sich übrigens hier bei um kleine Münzen, die in Jeanstaschen vergessen wurden.
Um an die Gitter zu gelangen, müssen zu erst die Heizstäbe der Maschine entfernt werden. Ein Blick nach Beschädigungen schadet hier übrigens nie. Schon liegt das Gitter frei, der Gegenstand kann entfernt und die einzelne Teile wieder angebracht werden.

Es stört beim Schleudern

Manchmal wäscht die Maschine im Schleudergang etwas unruhig. Das sollte nicht der Fall sein. Fängt die Maschine sich an zu bewegen, dann stimmt wirklich etwas nicht. Meistens ist das Trommellager kaputt, dass in diesem Video gut zu erkennen ist und muss ausgetauscht werden. Gelegentlich kann es auch ein defekter Dämpfer sein.
Ist der Dämpfer beschädigt, so raten wir zu einem Neukauf. Denn die Reparatur fällt meistens sehr teuer aus.

Fazit

Es ist nicht schwer, seine Maschine, seinen Geschirrspüler, Trockner oder Kühlschrank von Herstellern wie Miele, Siemens oder Bosch in Schuss zu halten, oder? Es bedarf nicht immer gleich des Profis, der sich der Störung annehmen muss. Man kann es auch selbst in die Hand nehmen. Flusensieb kontrollieren, Ablaufschlauch ebenfalls. Ist doch einfach, oder nicht? Um Poltern zu vermeiden, reicht es meistens auch schon aus, wenn die Taschen gründlich durchsucht werden, bevor ein Wäschestück gewaschen werden soll. So sparen Sie sich auch den Ausbau. Wenn das Problem doch größer ist, so hilft der Kundendienst, welcher Informationen, Ersatzteile oder Geräte zu Verfügung stellt. Bei diesem Service wird ein Problem schnell behoben und Hilfe, sowie Tipps bereitgestellt.

Welcher Waschmaschinentyp passt zu einem?